Anlageprozess

Anlagephilosophie

Wir sind der Ansicht, dass das Eingehen von Anlagerisiken durch ein überdurchschnittliches Renditeprofil kompensiert werden muss. Wir sind überzeugt, dass eine gut strukturierte strategische Vermögensallokation die Grundlage für den langfristigen Anlageerfolg ist. Strategien mit einem vorteilhaften Rendite-/Risikoprofil sind über die Zeit der Marktentwicklung nachweislich überlegen und generieren Überschussrendite. Aufgrund von Fehlbewertungen und Spezialsituationen kann diese Überschussrendite über verschiedene Marktzyklen hinweg extrahiert werden. Basis dafür ist eine klar definierte, systematische Rebalancing-Strategie. Diese klar definierte und diszipliniert umgesetzte Rebalancing-Strategie ist die Quelle für Alpha und hilft, die grössten und teuersten Fehler zu vermeiden. Gerade im Bereich von Wandelanleihen hat sich gezeigt, dass ein betont quantitativer Prozess einer nicht-regelbasierten Anlagestrategie überlegen ist.

Unsere klar strukturierte, systematische und diszipliniert umgesetzte Wandelanleihenstrategie erfüllt all diese Kriterien.

Anlageprozess

Unser Anlageprozess lässt sich in fünf Arbeitsschritte aufteilen.

  • Bottom-Up quantitatives Screening des Titeluniversums
  • Eingrenzung des Titeluniversum mittels Ausschlusskriterien
  • Sensitivitäts- und Szenarioanalyse
  • Titelselektion
  • Risikoüberwachung und Portfoliobewirtschaftung

Bottom-Up quantitatives Screening des Titeluniversums

Das tägliche Bottom-Up quantitative Screening des globalen Wandelanleihenuniversums dient als Ausgangslage für die Titelselektion. Mittels Ausschlusskriterien wird das Titeluniversum eingegrenzt. Resultat ist eine Liste mit Wandelanleihen, die unsere Primärkriterien erfüllen. Mit der Szenario- und Sensitivitätsanalyse finden wir diejenigen Wandelanleihen, die gemäss unseren Kriterien das beste Rendite-/Risikoprofil aufweisen.

Eingrenzung des Titeluniversums mittels Ausschlusskriterien

Unter Anwendung von Ausschlusskriterien grenzen wir das Titeluniversum ein, so dass wir letztendlich einen Überblick über diejenigen Wandelanleihen haben, die unsere grundsätzlichen Selektionskriterien erfüllen und somit auf unserer Auswahlliste sind.
Unter die Ausschlusskriterien fallen beispielsweise sogenannte Mandatory Convertibles. Dieser Instrumententyp weist Merkmale auf, die unsere Anforderungen an eine echte Wandelanleihe nicht erfüllen.

Sensitivitäts- und Szenarioanalyse

Mit unserer proprietären Sensitivitäts- und Szenarioanalysesoftware modellieren wir das Verhalten der Wandelanleihen auf unserer Auswahlliste. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf das konvexe Verhalten der Wandelanleihen.
Wenn die zugrundeliegende Basisaktie steigt, muss die Partizipation der Wandelanleihe in der Grössenordnung liegen, dass sie der Strategiedefinition entspricht. Fällt die zugrundeliegende Basisaktie hingegen, muss das asymmetrische Kursverhalten der Wandelanleihe im Rahmen der Strategiedefinition zum Tragen kommen und das Portfolio vor starken Rückschlägen schützen. Dabei kommt der impliziten Schuldnerbonität und dem damit direkt zusammenhängenden Obligationenwert besondere Bedeutung zu.

Titelselektion

Nach der Sensitivitäts- und Szenarioanalyse wählen wir diejenigen Wandelanleihen von der Auswahlliste, die gemäss unserer Modellierung das beste Rendite-/Risikoprofil aufweisen.
Wir nehmen im Normalfall Positionen in der Grössenordnung von 1% bis 1.5% des Gesamtvermögens, so dass das Portfolio ausreichend aber nicht übermässig diversifiziert ist. Unmittelbar nach der Titeltransaktion sichern wir in der Regel das Währungsrisiko der Position gegen die Referenzwährung des Portfolios ab.

Risikoüberwachung und Portfoliobewirtschaftung

Unser proprietäres Risikoüberwachungsmodell hilft sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Anlagevorschriften sowie die internen Anlagerichtlinien des UCITS V Anlagefonds eingehalten sind.
Auf Portfolioebene sind dies beispielsweise die strategiespezifische Deltabandbreite oder die Fremdwährungsrisiken, die in der Regel grösstenteils abgesichert sind.
Auf Einzeltitelebene ist dies beispielsweise die Sensitivität einer Wandelanleihe, oder die Entwicklung der Schuldnerqualität.